Freitag, 28. August 2009

wmm interessant und humorvoll


interessant und humorvoll Ihre Artikel im werra-meissner-magazi
n!

Als Fürstenhagenerin kann ich nur bestätigen, dass auch der ständig hier lebende Mensch sich über nicht vorhandenen Service und eingeschränkte Öffnungszeiten ärgert . . .
Aber trotzdem haben wir einiges zu bieten und ich finde schön, wie Sie auch das auf den sympathisch gestalteten Seiten herausstellen.
Vielleicht gibt es auch bald einen Artikel über Fürstenhagen?
Ich werde weiter mitlesen.

Eine Einwohnerin von Fürstenhagen

Liebe Leserin,
ich freue mich, dass Ihnen das wmm gefällt und genau so wie Sie es beschreiben, ist es auch gedacht. Natürlich werde ich demnächst auch Fürstenhagen besuchen und "touristisch erforschen", um in einem Artikel zu zeigen, was den diversen Tourismusorganisationen dieser Region noch nicht aufgefallen ist.
Ich darf übrigens darauf hinweisen, dass das ja noch sehr sehr junge werra-meissner-magazin bereits jetzt erstaunlich viel positive Resonanz erhält. Und auch, wenn ich sicherlich nicht alles beantworten oder verarbeiten kann, Hinweise auf historische oder natürliche Schätze der Region, die eben nicht in Reiesführern stehen oder touristisch "vermarktet" werden, sind beim wmm immer gern gesehen.

Wolfgang Schwerdt
Herausgeber und Redakteur des wmm

Mittwoch, 26. August 2009

Reichenbach bei Hessisch Lichtenau

Ein unscheinbares Dorf mit eindrucksvoller Vergangenheit

Burg, Kloster, Verwaltungszentrum des Deutschen Ordens, Knotenpunkt überregionaler Handelswege, waren die Merkmale des heute bedeutungslosen Ortes im Mittelalter. Und um es gleich vorweg zu nehmen, Reichenbach hatte nie die Chance, eine größere Stadt zu werden. Trotzdem war die Siedlung, die vermutlich im Rahmen der intensiven Siedlungs- und Rodungstätigkeit unter fränkisch- adliger Führung ab dem 8. Jahrhundert entstanden war, im Früh- und Hochmittelalter sehr bedeutend. Die vermutlich 1050 erbaute Burg und die Höhensiedlung Reichenbach lagen beherrschend und strategisch günstig an einem ganzen Bündel, sich kreuzender regionaler und überregionaler Handelswege. mehr

Kloster- und Deutschordenskirche Reichenbach
Ein archäologisches Kleinod im Werra-Fulda-Dreieck

Mit den Grabungen an der Reichenbacher Kloster- und Ordenskirche fand in den ziebziger Jahren die größte Kirchengrabung in Nordhessen mit damals hochmodernen Methoden statt. Natürlich haben die Ausgrabungen mehr als nur Kirchenfundamente zu Tage gebracht. Begräbnisstätten aus mehreren Jahrhunderten und Ansätze der Klostermauern oder frühmittelalterlichen Siedlungsanlagen geben zusammen mit den schriftlichen Quellen einen tiefen Einblick in die Geschichte dieses heute unscheinbaren Ortes. mehr

Burg Reichenbach
Früher Amtssitz der Hessischen Landgrafen

Heute steht nur noch der Bergfried der einstmals mächtigen Festung, die von den Anwohnern seit Jahrhunderten sogar als Schloss bezeichnet wurde. Inwieweit auf dem strategisch günstig gelegenen Berg, dort, wo das Geschlecht der Gozmaren wahrscheinlich bereits im 11. Jahrhundert die Burg zu Reichenbach errichtete, auch frühere Befestigungsanlagen existierten, ist noch unbekannt. Fest steht aber, dass die etwa 2 Kilometer entfernte Siedlung Reichenbach, der die Burg ihren Namen verdankt, schon im 7./8. Jahrhundert ein befestigter fränkischer Adelssitz war. mehr

Hintergrundinformationen: Das Frankenreich in Deutschland

Herrschaft durch Adelshöfe, Klöster, Pfalzen und Reisekönigtum

Ein Reich wie das der Franken, ohne städtische Verwaltungszentren und ohne entwickelte Verkehrsinfrastruktur zu beherrschen, erforderte eine ganz spezielle Organisation. Und diese Organisation wurde mit der Niederlassung fränkischer Adeliger, im heutigen Hessen etwa im 8. Jahrhundert, mit der Missionierung und der Kirchen- und Klostergründung systematisch aufgebaut. Reichenbach war ein zentraler Kristallisatinspunkt fränkischer Herrschaftsentwicklung in dieser Region. mehr

Dienstag, 25. August 2009

Hirschhagen und die Zeugen der Vergangenheit

TNT aus Hessich Lichtenau

Wer heute durch das Gewerbegebiet Hessisch Lichtenaus, Hirschhagen wandert, sieht sich mit einer Umgebung konfrontiert, die mit dem Begriff „merkwürdig“ im übertragenen und wörtlichen Sinne wohl am Treffendsten beschrieben ist. Zwischen modernen Fabrikhallen, und nur auf den ersten Blick modernen Produktionsstätten und Häusern finden sich gewaltige Ruinen aus einer sichtbar finsteren Zeit. Als wäre dies nicht ungewöhnlich genug, lädt das dichtbewaldete Gewerbegebiet mit den zahlreichen gut ausgebauten Wegen auch noch zum Wandern in der Natur ein. Tatsächlich befinden wir uns in einem Gebiet das im Dritten Reich eines der größten Sprengstoffwerke mit knapp 400 Gebäuden und einer Fläche von knapp 300 Hektar darstellte. mehr

Die Arbeiter von Hirschhagen

1944, als die Sprengstofffabrik ihre höchste Produktivität erreicht hatte, arbeiteten rund 6000 Männer und Frauen Werksgelände. Die meisten von Ihnen waren osteuropäische Zwangsarbeiter und ungarische Jüdinnen aus dem Konzentrationslager Buchenwald. In den letzten Kriegsjahren befanden sich unter den Arbeitskräften naturgemäß immer weniger Freiwillige und Dienstverpflichtete, also Arbeitskräfte, die überwiegend den Aufbau des zweitgrößten Sprengstoffwerkes des Deutschen Reiches ab dem Jahre 1936 bewerkstelligt hatten. mehr

Samstag, 22. August 2009

Die phantastischen Kunstwerke der Natur

Eine Fotosafari auf den Spuren des Kyrill

Als im Jahre 2007 der Orkan Kyrill über das Land jagte, da hatte er auch in den Gebieten zwischen Fulda und Werra ganze Waldflächen umgelegt. Forstschäden, wirtschaftliche Katastrophe, das waren die Schlagworte, mit denen die Folgen des Jahrhundertsturms kommentiert wurden. Tatsächlich erinnern die Kahlschläge in den nordhessischen Mittelgebirgswäldern noch heute manchmal eher an Kriegsfolgen, betrachtet man die vereinzelten, toten Baumskelette, die wie Mahnmale in den Himmel ragen und die überall herumliegenden ausgerissenen und abgestorbenen Wurzelteller, die noch immer scheinbar verzweifelt den roten, festen Boden und Geröll zwischen ihren erstarrten Fingern festkrallen.


In Wirklichkeit aber hat nicht die Natur, sondern lediglich der Mensch mit dem Orkan seine Katastrophe erlebt. Für die Natur war der Orkan –wie jedes elementare Ereignis- eine gute Gelegenheit zum Neuanfang. Und nun entwickelt sich auf einem Teil der zerstörten Waldflächen eine Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, die in den ordentlich gehegten und gepflegten Wirtschaftswäldern gar keine Chance hatte. Pionierpflanzen besiedeln die brachen aber eben auch sonnengetränkten Flächen und bieten zahlreichen oft seltenen Insekten und Kleintieren Schutz und Nahrung. Die umgestürzten Baumleichen, vorbereitet von Pilzen aller Art dienen als Nahrung für die neue Vegetation, die sich in einer unglaublichen Fülle an Blüten, Farben, Kräutern und Sträuchern ausdrückt. Man muss kein Botaniker sein, um die Dynamik der Evolution in diesen von der Natur neu eroberten Bereichen zu begreifen. Und auch, um einfach Freude an der Vielfalt der Formen und Farben, letztendlich an der Phantastischen Kunst der Natur zu haben, die selbst in ihrem Untergang noch zu leben scheint, bedarf es keiner Fachkenntnisse. Für botanisch Vorgebildete sind diese Gebiete zudem eine wahre Fundgrube. Denn wie beispielsweise auch in der sorgfältig rekultivierten Vockeröder Wacholderheide, finden sich überall seltene, teilweise auch bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die nun, Kyrill sei Dank, eine neue Lebensgrundlage gefunden haben.

Eine Fotosafari auf den Spuren des Kyrill lässt sich an vielen Orten im Gebiet um Werra, Fulda und Messner machen. Man muss nicht einmal lange suchen. Die hier gezeigten Bilder stammen von einer Wanderung auf den rund 536 Meter hohen Rohrberg in der Nähe von Hirschhagen bei Hessisch Lichtenau, von dem aus man einen wunderbaren Blick nicht nur auf den Hohen Meissner, sondern auch die umliegenden Berge und Höhenzüge hat.

Dass sich Hessisch Lichtenau als Tor zum Holle- Land bezeichnet, und damit vor allem den hohen Meissner meint, trägt vielleicht neben den phantastischen Formen und Farben die sich dem Auge präsentieren auch ein wenig dazu bei, beim Anblick der Naturkunstwerke die Phantasie spielen zu lassen. So fällt es nicht schwer, beispielsweise in aus der tiefen Wiese herausragenden gekrümmten und bereits ausgeblichenen Ästen die Hörner eines mächtigen Fabeltieres zu sehen, während sich ein auf dem Rücken liegendes vorsintflutliches Holzmonster verunsichert am Kopf zu kratzen scheint. Ein ausgeblichener, verpilzter und zersplitterter Baumstumpf vielleicht doch eine geheimnisvolle Burg winziger Elben? Und der Kopf welchen Waldgeistes verbirgt sich wohl unter der grünen Naturstrickkappe?
Na ja, nicht jeder muß gleich anfangen zu phantasieren, aber immerhin befinden wir uns hier an der Märchenstraße.

Dienstag, 18. August 2009

Der Gast im Werra- Meissner- Gebiet

Informationen über ländliche Sitten in Nordosthessen, Teil I

Wanderer kommst Du in die Gegend der Nordosthessischen Mittelgebirge, so vergiss nicht, Gleichmut in Deinen Rucksack zu packen. Das gilt nicht nur für Wochenenden und Feiertage, das gilt auch für die Hochsaison, die Nebensaison und die Nichtsaison. Denn natürlich gibt es für die Eingeborenen keinen Grund nur wegen der „Fremden“ ihren Lebensstil und -rhythmus zu verändern.

Selbstverständlich hat auch in der Hochsaison beispielsweise die Gastronomie auf dem hohen Meissner Montags ihren Ruhetag. Nicht nur die kleinen Poststellen, auch die Postämter benötigen grundsätzlich eine Mittagspause. Und natürlich ist sowohl die Dauer als auch Beginn und Ende der Mittagsruhe von Poststelle zu Poststelle von Postamt zu Postamt, also von Ort zu Ort unterschiedlich. Selbst die Einheimischen blicken da nicht immer durch und manchmal wissen sie nicht einmal, wo die Poststelle ihrer Stadt tatsächlich zu finden ist.

Im Dschungel der Öffnungs- beziehungsweise Schließzeiten


Auch die Geschäfte mit Ausnahme der Supermarktketten brauchen ihre Ruhe in der Mittagszeit. Und die teilweise sehr interessanten und durchaus sehenswerten Museen nicht nur der größeren Orte glänzen mit Öffnungszeiten, die sich meist auf zwei Stunden Sonntags beschränken. Auch Mittwochs haben manche Museen stundenweise Lust auf Publikum, das sich in Unkentnnis der aktuellen Empfangsbereitschaft des Hauses allerdings eher selten dorthin verirrt. Ein Grund, die Öffnungszeiten zu kürzen und die musealen Schätze nur noch nach telefonischer Vorankündigung des geneigten Gastes zu präsentieren.
Die Kontaktdaten kann sich der interessierte Besucher der Region vorab mühsam über das Internet zusammenklauben. Zwar gibt es für diese Region gleich mehrere Tourismusorganisationen, die sich vor allem im Internet tummeln, und dem Surfer bereitwillig Prospekte zusenden oder zum download anbieten, Veranstaltungsprogramme präsentieren und vor allem Pauschalangebote verkaufen und Produkte an den Mann, die Frau, die Familie bringen wollen. Aber immer dann, wenn der potentielle Gast tiefergehende und zusammenhängende Vorabinformationen beispielsweise zu Geschichte, Kultur und Inhalten abfragt, wird es dünn im Internetangebot der ländlichen Tourismusprofis.

Informationen, die keiner nutzen kann

Kommt der Gast dann trotz aller Hindernisse ins Land, wird es eng mit der individuellen und flexiblen Urlaubsgestaltung. Die Büros der Tourismusinformationen sind –so man sie denn findet- natürlich am Wochenende und an Feiertagen geschlossen. Umfassend informieren kann man sich aber über die diversen Ortsausgaben der Hessisch- Niedersächsischen Regionalzeitung, dem in der Region meistverbreiteten Anzeigenblättchen oder über die von den Kommunen herausgegebenen Bürgerinfoblätter. Am besten aber, man hat, um sich tagelange Zeitungssammel- und Lesearbeit zu sparen, immer seinen laptop im Rucksack. Denn natürlich tummeln sich all diese Informationsquellen wie beispielsweise Regiowiki der HNA oder eben die Tourismusinformationen vor allem im Internet während sie ihre materielle, persönliche Präsenz im Lande längst auf ein Minimum reduziert haben.
Gelegentlich wird aber auch der laptop zu einem Problem. Nicht etwa, weil er dem Wanderer irgendwann zu schwer wird und zudem Platz für die notwendige Selbstverpflegung kostet. Die Wahrscheinlichkeit ist in dieser Region recht groß, gar keine Netzverbindung zu bekommen. Und so kann man dann im Zweifelsfall doch nicht von Unterwegs bei der Kontaktnummer beispielsweise des Keramikmuseums in Großalmerode anrufen, um einen Termin für eine Besichtigung zu vereinbaren. Und versuchen Sie gar nicht erst beispielsweise am Mittwoch Nachmittag in Hessisch Lichtenau eine der drei Apotheken aufzusuchen, natürlich brauchen alle Apotheker zu dieser Zeit ihre Ruhe.

In der Ruhe liegt die Kraft

Insofern scheint die Region für Menschen, die vor allem Ruhe suchen auf den ersten Blick ideal. Wer aber mehr von der Gegend haben will, als einen fest vorgebuchten, durchgeplanten und am besten pauschal organisierten Urlaub, der sollte auch den zweiten Teil der regionalen Besonderheiten lesen, der sich dann vor allem mit den normalen Menschen dieser ländlichen Region befasst.

Montag, 17. August 2009

Die Wacholderheide am Ars Natura

Abstecher zu Natur und Geschichte

Eine der größten Wacholderheiden in Nordhessen findet man oberhalb von Vockerode- Dinkelberg und kurz unterhalb des Barbarossaweges zwischen Reichenbach und Spangenberg. Kaum zu glauben, dass sogar ein Wegweiser auf dem Barbarossaweg am Abzweig nach Vockerode auf die ehemalige Gemeindehute für Schafe und Ziegen hinweist, die nicht nur als wertvolles Naturschutzgebiet, sondern auch als spannendes historisches Denkmal begriffen werden darf.

Tatsächlich nämlich sahen im Mittelalter weite Teile der Mittelgebirgslagen so aus wie die Vockeröder Heide, die allzu oft selbst von Einwohnern der Region mit der touristisch beworbenen Heidelandschaft im Karstgebiet des hohen Meißner und den Meißnerort Vockerode verwechselt wird. Über das mehr als 15 Hektar große seit 1966 unter Landschaftsschutz und seit 1992 unter Naturschutz stehende Biotop direkt unterhalb des Ars Natura oberhalb des Spangenberger Stadtteils Vockerode- Dinkelberg, erfährt der Tourist in der Regel kaum etwas. Dabei ist es nicht wirklich ein Umweg, wenn man am Hinweisschild zur Vockeröder Heide verwegen den Barbarossaweg verlässt und dem bequemen Weg auf halber Hanglage, entlang der Wacholderheide folgt, der ebenfalls in Richtung Spangenberg führt. Nach passieren der Heidelandschaft auf dem Weg, der an bestimmten Stellen den Blick auf die historisch miteinander verbundenen Dörfer Vockerode- Dinkelberg, Wickersrode und Weidelbach gleichzeitig preisgibt, kann man sich an den nächsten Weggabelungen entscheiden, zum Ars Natura zurückzukehren, oder eben einen der Parallelwege nach Spangenberg zu wählen. Wäre man auf dem Barbarossaweg geblieben, so hätte man nicht nur auf die Erfahrung der hochinteressanten Wacholderheide, sondern auch auf die wunderbaren Ausblicke verzichten müssen. Denn der gut ausgeschilderte Fernwanderweg gibt als umwaldeter Höhenweg keinen Blick in die Täler preis. Der Wanderer muss auf dem X8 auf den Blick auf den hohen Meissner ebenso verzichten, wie beispielsweise auf den „Eisberg“ genannten, immerhin 583 Meter hohen historischen Grenzberg, über den die sogenannte Franzosenstraße führt oder eben den drei- Dörfer- Blick und vieles andere mehr.

Abseits der ausgetretenen Pfade - Natur und Kultur pur

Aber zurück zur Vockeröder Heide, die ja der eigentliche Grund für das Abweichen vom Fernwanderweg mit den modernen Kunstwerken war. Immerhin findet man in dem sorgsam gepflegten und von einer Interessengemeinschaft Vockeröder Heide e.V. aus Spangenberg betreuten Landschaftsdenkmal Rote-Liste Arten wie Arnika, Weiße Waldhyazinte, Rippenfarn oder den rundblättrigen Sonnentau. Als botanische Raritäten dürfen aber auch die hier lebenden Quentel- Kreuzblümchen, Grüne und Graue Segge, Sumpfveilchen, Sumpfweidenröschen und Geflecktes Knabenkraut gelten. Und die Tierwelt der Wachholderheide kann mit seltenen Schmetterlingsarten wie Bläulinge oder auch selten gewordenen Libellen- und Heuschreckenarten aufwarten.
Dass beim Wandern in der gesamten Region die zahme und wilde Tierwelt ohnehin immer präsent ist, sollte vielleicht auch einmal erwähnt werden. So begegnet der Wanderer nicht nur Kühen, Schafen und Pferden auf ihren Koppeln, selbst am helllichten Tage lassen sich durchaus auch immer wieder Rehe am Waldrand sehen. Und die markanten Schreie der mächtigen Bussarde und Rotmilane, die majestätisch hoch über den Wipfeln der Bäume kreisen, begleiten den Wanderer ohnehin auf all seinen Wegen durch das geschichtsträchtige Mittelgebirge zwischen Fulda und Werra. Die inzwischen hier auch wieder heimisch gewordene extrem scheue Wildkatze allerdings dürfte der Normalsterbliche wohl kaum zu Gesicht bekommen.