Samstag, 16. März 2013

Rezension: Dorothea Viehmann



ein Buch über die Märchenerzählerin der Brüder Grimm
Die Viehmännin, wie die Märchenerzählerin Dorothea Viehmann seiner Zeit genannt wurde, war eine der wichtigsten Märchenlieferantinnen der Brüder Grimm. Uralt und direkt vom einfachen deutschen Volke überliefert seien die Geschichten der einfachen Bäuerin vom Dorfe, so suggerieren die Herausgeber der „Kinder- und Hausmärchen“ in ihrem zweiten Band, zu dem Dorothea Viehmann die „meisten und schönsten Märchen“ beigetragen habe.

Die Grimms präsentierten  die Viehmännin als „Bäuerin aus dem nah bei Cassel gelegenen Dorfe Zwehrn“, die „einen ansehnlichen Theil der hier mitgetheilten, darum ächt hessischen, Märchen“ beigetragen hat. Das von Holger Ehrhardt, Grimm-Stiftungsprofessor an der Universität Kassel herausgegebene Buch „Dorothea Viehmann“ befasst sich intensiv mit dem Leben der Märchenerzählerin, der Herkunft der "echt deutschen“ Grimm-Märchen und dem Umfeld, in dem die Viehmännin gewirkt und gelebt hat. Dabei wird bereits im ersten Aufsatz vom Holger Ehrhardt deutlich, wie wenig trotz akribischer Forschung von der historischen Person der nach ihrem Tod zur idealisierten Figur der Märchenerzählerin stilisierten hugenottischen Gastwirtstochter bekannt ist. Zur vollständigen Rezension

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