Dienstag, 10. Mai 2022

Die Beraterkatze von Berlepsch

 Ein Märchen, dass die Herrschaften vom Schlosse nur ungern hören! 😻😸

Montag, 9. Mai 2022

Märchenlesungsvideos: Das making of

Es ist schon eine Weile her, dass ich durch die nordhessischen Landschaften streifte, um an märchenhaftem Ort Lesungen meiner Geschichten von Brüder Grimms Katzen auf Video zu bannen. Aus verschiedenen Gründen habe ich also eine längere Pause eingelegt, einer war schlicht und einfach: Ich ahtte eine ganze Reihe anderer Projekte abzuarbeiten (und bin immer noch dabei). Und dass solche Abenteuer-Märchen-Vodeolesungen nicht mal so schnell dahingesprochen sind, zeigt das folgende Video "Das making of von Dornröschens Katze" (die könnt ihr natürlich hier anschauen)

Donnerstag, 13. Januar 2022

Woche der Nachhaltigkeit

 


Donnerstag, 1. Oktober 2020

Lesung: Halloween im Werraland

am  30.10.2020 von 18:00 - 20:15 Uhr in der Volkshochschule Witzenhausen

Anmeldeschluss: 23.10.2020

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine kleine Reise durch die nordhessische Anderswelt. Lauschen Sie den Abenteuern des Bauern Fridolin, begegnen Sie dem alten Wiekenhus, dem Elbenfürsten des Witzenhäuser Auenlandes und lassen Sie sich in die unbekannte Welt der wilden Holl entführen. Geschichten und Sagen, die nicht in Grimms Märchenbüchern stehen, geschrieben und gelesen von Wolfgang Schwerdt.

Nein, es geht nicht um das amerikanische Kürbisfest mit Gruselsuppe und Horror- Disneyland. Vielmehr geht es um phantastische Ereignisse, merkwürdige Augenblicke, die auf einen Höhepunkt zusteuern und die in den Folgetagen langsam wieder abklingen. Wann, wenn nicht in den Tagen um Samhain kann man, für wenige Augenblicke nur, die Elfen in der tiefstehenden Sonne tanzen sehen, im Nebel wandernde Wälder beobachten und der wilden Holl begegnen.
In solchen Zwischenzeiten sind die hier niedergeschriebenen Geschichten vom Wiekenhus und dem tapferen Bauern Fridolin entstanden, die in den vergangenen Jahren Gegenstand so manches Halloween-Lagerfeuers im Werraland waren.

Hier gehts zur Anmeldung

Donnerstag, 3. September 2020

Videolesung Dornröschens Katze

Wer kennt es nicht, das Schloss Sababurg im Reinhardswald. Dort soll das Märchen von Dornröschen stattgefunden haben und dort wird - auf einer Bühne in der Ruine - immer mal wieder das grimmsche Märchen aufgeführt.

Was die Grimms nicht wussten ist, dass Dornröschen eine Katze hatte und das die eng mit der bösen Zauberin in Verbindung steht. Und genau darum geht es in meiner Videolesung aus meinem Buch Brüder Grimms Katzen, die natürlich auch auf der Sababurg spielt.



Donnerstag, 4. Juni 2020

Ausgeflogen

Ein Buch zum Werra-Meißner-Magazin

Seit nunmehr rund 20 Jahren leben meine Frau und ich in der Region um den Hohen Meißner. Mehrmals sind wir hier umgezogen und haben bei den Ausflügen in unsere jeweils neue Wohnumgebung die eine oder andere spannende Entdeckung gemacht. Das waren nicht immer die mehr oder weniger spektakulären Sehenswürdigkeiten, mit denen die Tourismusorganisationen die Regionen in der Mitte Deutschlands so gerne bewerben. Manchmal war es auch einfach das emsige Treiben einer Biene im verwilderten Garten einer Freundin oder ein kleiner, wildwüchsiger Bachlauf, von denen inzwischen während der heißen Sommerzeit immer weniger fröhlich vor sich hinsprudeln. Natürlich haben wir auch immer weitere Kreise bei unseren Ausflügen gezogen und so hat sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Bildmaterial der Region um Werra, Fulda und Weser angesammelt, aus dem ich hier eine kleine Auswahl vorstelle.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Dienstag, 13. August 2019

Sommerfest des Tierschutzvereins Hann. Münden e.V.

mit Wolfgang Schwerdts Katzenwelten

Kaum erschienen, schon stellen sich Wolfgang Schwerdts KATZENWELTEN in den Dienst einer guten Sache. Am 25.08.2019 feiert nämlich der Tierschutzverein Hann. Münden e.V. mit einem Sommerfest sein 30-jähriges Jubiläum. Und ich bin mit meinen literarischen Katzenwelten in Form von Lesungen (und natürlich mit einem kleinen Bücherstand) dabei. Mehr dazu hier

Donnerstag, 9. Mai 2019

Lesung mit Musik und Diaschau

Schiffskater Pixie und mehr bei den Landfrauen Wolfhagen

16.05.2019, ab 18.00 Uhr im Sitzungssaal des alten Rathauses, Kirchpl. 1, 34466 Wolfhagen

Wolfgang Schwerdt (links)
und das Shamrock-Duo.
Foto Ursula Neubauer
Mit einem Sektempfang startet das musikalische Literaturevent am Donnerstag dem 16.05.2019 im nordhessischen Wolfhagen. Den Auftakt bildet Margret Külmar aus Fritzlar, die Episoden aus ihren Büchern "Nichts ist unmöglich" und "Für den kleinen Hunger Zwischendurch" vorstellt.
Mit Auszügen aus dem Reisetagebuch des Schiffskaters Pixie Catpickle, der mit James Cook in die Südsee reiste, bestreitet Wolfgang Schwerdt den zweiten Teil des Abends.
Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernimmt das bekannte Shamrock-Duo Hilde und Jupp Fuhs aus Bad Marienberg. Hilde Fuhs hat übrigens extra zum Buch "Schiffskater Pixie" ein eigenes Lied in irisch-keltischer Tradition komponiert, das als Plenxty Catpickle auf dieser Veranstaltung erstmals zu hören sein wird. Die in den Hintergrund projezierten wunderschönen Bilder des Buchillustrators Jonathan Petry runden den akustisch-optischen Genuss der Veranstaltung ab.  

Anmeldungen bei Ursula Neubauer, 0174/9561277. Gäste willkommen! Eintritt (incl. 1 Glas Sekt): 10 Euro (Mitglieder), 13 Euro (Nicht-Mitglieder).

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Zu Gast in der Buchhandlung Mander, Wolfhagen

Rund 80.000 Neuerscheinungen überfluten Jahr für Jahr den deutschen Buchmarkt, die Zahl der verlagsunabhängigen Publikationen ist dabei noch nicht einmal vollständig erfasst. Die Chancen eines verlagsunabhängigen Autors, mit seinen Werken die Regale oder gar Schaufenster des stationären Buchhandels zu zieren, sind vor diesem Hintergrund verschwindend gering. Es sei denn . . . Lesen Sie hier weiter

Mittwoch, 14. November 2018

Waldek liest

Kulturinitiativen in Nordhessen

Es ist ein spannendes Unterfangen, dem sich der Förderverein Kinder, Jugend und Kultur Waldeck e.V. (WaJuKu) seit mehr als 10 Jahren widmet. So wollen die rührigen Frauen der Initiative seit nunmehr knapp 10 Jahren der Region niederschwellige Alternativen zu Hüpfburg, Helene Fischer und Herzileins anbieten. Dass ihnen das inzwischen gelungen ist, zeigt das aktuelle Programm des Literarischen Herbstes in Waldeck. Exemplarisch möchte ich in diesem Zusammenhang auf die Lesung von Ursula Neubauer hinweisen, eine Waldecker Autorin und "rasende Reporterin" für die Nordhessischen Regionalzeitungen. Es ist nicht das einzige Buch der ehemaligen Lehrerin die, ebenfalls kulturell in der Region engagiert, mit "Opa Paul und die Russen" in Form von unterhaltsam geschriebenen Kurzgeschichten und Anekdoten ihren Lesern beziehungsweise Zuhörern ein Stück Zeitgeschichte "zum Anfassen" präsentiert.

Niedrigschwelliges Angebot mit Niveau

Das Besondere an den Aktivitäten des Vereins ist nicht die Tatsache dass er Kulturveranstaltungen organisiert. Es ist das Konzept, das seiner Arbeit zugrunde liegt. Niedrigschwellig ist das eine Schlagwort, das vielleicht am besten durch zwei Aspekte erklärt werden kann. Zum einen ist der Eintritt bei allen Veranstaltungen frei, der Genuss von Kultur also keine Frage des Geldbeutels. Gerade für eines der Vereinsziele "die offene Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit in der Stadt Waldeck zu fördern, um den Heranwachsenden kulturelle Erlebnisse anzubieten", eine wichtige Grundlage. Zum anderen - so zeigt das Veranstaltungsprogramm - bringt der WaJuKU Kultur in die Fläche der ländlichen Region. So bieten Gasthäuser, Geschäfte oder auch mittelständische Unternehmen von Waldeck bis Höringhausen den Kulturschaffenden originelle Varanstaltungsorte, sorgen für das leibliche Wohl ihrer Gäste und bieten gleichzeitg eine familiäre Atmosphäre. Selbst dann, wenn beispielsweise die Lesung zu Schiffskater Pixie, der mit James Cook um die Welt segelte im hochmodernen Verastaltungs- und Ausstellungs-Cube der Firma Veltum stattfindet.

Ein Genuss für Zuschauer und Kulturschaffende

Trotz der Niedrigschwelligkeit kann sich das vielseitige Kulturabgebot auch qualitativ durchaus sehen lassen. Das bezieht sich nicht nur auf die Bücher und ihre Präsentation, sondern auch auf die musikalischen oder schauspielerischen Programmteile. Etwa wenn die Gruppe Shamrock-Duo mit ihren irischen Klängen und Gruselgeschichten im Café Wildwuchs in Freienhagen das nordhessische Temperament der zahlreichen Besucher in Wallung versetzt.
Kein Wunder also, dass der Verein für seine Arbeit sogar Fördermittel erhält. Dadurch müssen auch die Kulturschaffenden bei ihren Auftritten nicht leer ausgehen und können ihre Darbietungen auch durch die kompetente organisatorische Betreuung der Veranstalterinnen ihrem in der Regel durchaus zahlreichen Publikum "professionell" abliefern.
Ein tolles Konzept mit unglaublich engagierten Leuten, das auch in andereren Regionen Schule machen sollte. Denn Kultur in der Fläche, Vernetzung und Förderung von regionaler Kultur, Wirtschaft und Tourismus können in ländlichen Gebieten wesentlich mehr zur positiven (sozialen, ökologischen und ökonomischen) Regionalentwicklung beitragen, als millionenschwere Logistikzentren.

Montag, 1. Oktober 2018

„Präparierte Natur – Was wissenschaftliche Objekte verschweigen"

Ausstellung der Universität Göttingen wird am 7. Oktober eröffnet

(Presseinformation der Universität Göttingen vom 01.10.2018) Ein Tierskelett im Film, eine getrocknete Pflanze im Buch oder ein Schädel im Gemälde? Wenn wissenschaftliche Objekte in neuen Zusammenhängen auftreten, nehmen sie oft überraschende Rollen ein. Warum das so ist, zeigen Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Göttingen in der Ausstellung „Präparierte Natur – Was wissenschaftliche Objekte verschweigen“. Gemeinsam mit Dr. Margarete Vöhringer, Professorin für Materialität des Wissens, eröffnen sie die Ausstellung am Sonntag, 7. Oktober 2018, um 11 Uhr im Alten Auditorium, Raum 0.111, Weender Landstraße 2. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen naturwissenschaftliche Präparate aus der Zoologie, der Humanbiologie und der Botanik, die das Seminar zwei Semester lang untersucht hat. Dabei wurde deutlich, dass Tier-skelette, Schädel, getrocknete Pflanzen, Korallen und Muscheln nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch in Kunst, Literatur und Alltagskultur mit Bedeutung aufgeladen werden. „Wenn Objekte in Büchern, Filmen oder bildender Kunst auftreten, rufen sie ganz unterschiedliche Assoziationen hervor, die auch auf die Wissenschaften zurückwirken“, erklärt Vöhringer. Aus diesem Grund präsentieren die Ausstellungsmacher die naturwissenschaftlichen Präparate auch in ihren verschiedenen kulturellen Formen. Ein Blick darauf lässt erahnen, was die Objekte verschweigen.
Die Ausstellung ist bis zum 31. März 2019 an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat im Rahmen der Sonntagsspaziergänge von 11 bis 13 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen sind unter www.uni-goettingen.de/praeparierte-natur zu finden

Montag, 27. August 2018

Am Steinberg im Kaufunger Wald

Impressionen aus Nordhessen

Die Gegend um den Steinberg im Kaufunger Wald (siehe auch Ausgeflogen 7) ist voller Überraschungen und zauberhafter Orte.

Das, was sich hier als stinknormaler Bergsee darstellt, ist auf den ersten Blick tatsächlich ein stinknormaler Bergsee. Dessen Besonderheit liegt zunächt einmal lediglich darin, dass er der Öffentlichkeit im Allgemeinen nicht zugänglich ist. Dieses Braunkohlerestloch liegt nämlich auf dem Gelände des Waldpädagogischen Zentrums Göttingen, ist umzäunt und bestenfalls im Rahmen von Seminaren, Gruppenbuchungen etc. zu besuchen.

Eine der Attraktionen des Waldpädagogik-Angebotes ist der Seerosenteich, der nicht nur zum Baden einlädt,

sondern bei genauerer Betrachtung auch ganz besondere Einblicke in die Wasserwelt liefert.

Wie jeder Bergsee ist er also stinknormal und auch etwas ganz besonderes,

denn die Motive, die sich dem Fotografen anbieten, sind von See zu See ganz unterschiedlich, fast so, wie ein Fingerabdruck. Und Bilder wie diese, wird man wohl von keinem anderen "Braunkohlerestloch" machen können. Erst bei solchen Fotosafaris wird deutlich, wie individuell Gewässer sind, selbst wenn sie nah beieinander liegen und die gleiche Entstehungsgeschichte haben.

Freitag, 24. August 2018

Im Söderwald bei Bad Sooden Allendorf

Impressionen aus Norhessen

Ein Spaziergang im Söderwald bei Bad Sooden Allendorf birgt so manche Überraschungen.

Eigentlich wollten wir nur ein wenig im Wald spazieren gehen, bei der Hitze möglichst schattige und ebene Wege. Dass wir dann aber nach schweißtreibender Wanderung auf steilen und schmalsten Pfaden einen der in diesem Teil des Waldes höchsten Punkte erreichte, ist entweder unserem Unvermögen, den gelegentlich etwas phantasievoll gezeichneten Wanderkarten oder den interpretationsbedürftigen Wegeauszeichnungen zu verdanken.

Immerhin haben wir ebenfalls ungeplant den Otterbachstein erreicht . . .

. . . und am Wegesrand interessante Strukturen entdeckt . . .

. . .  und sind nach viel zu langer Wanderung, vorbei an schönen Fotomotiven unerwarteter Weise wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen.

Dienstag, 21. August 2018

An der Fulda bei Hann Münden

Impressionen aus Niedersachsen

den Weg von Hann Münden in Richtung Kassel an der Fulda entlang sind wir schon des öfteren entlanggegangen, normalerweise eine Tortur, weil direkt nebenan die Straße verläuft und der unglückliche Wanderer, wie Vielerorts in deser Region ständig vor den Radfahrern beiseite springen muss. Denn es gibt zwar zahlreiche Wanderwege in den umliegenden Bergen und Wäldern , die Strecken entlang der Flüsse sind aber vor allem für die Radfahrer erschlossen.

Nun haben wir es einmal auf der anderen Seite der Fulda versucht und starteten in Bonaforth.

Im Gegensatz zum Radweg auf der hessischen Flusseite begleitet dieser zauberhafte "Pfad" die Fulda am niedersächsischen Ufer.

Zunächst sieht man den Fluss kaum vor lauter eigentümlichen und knorrigen Bäumen . . .

. . . was natürlich auch daran liegt, dass der Weg zunächst recht weit oberhalb des auf dieser Seite steilen Flussufers verläuft.

Gelegentlich kann der Wanderer aber dann doch einen Blick auf das Wasser erhaschen . . .

. . . der Fluss selbst zeigt sich an dieser Stelle jedoch noch immer unnahber

Später dann der eine oder andere recht zugewachsene Pfad, . . .

der den Wanderer dann doch an einzelnen Stellen ans Ufer führt.

Samstag, 18. August 2018

An den Breitenbacher Seen

Impressionen aus Hessen

Während am großen Bade- und Freizeitsee der Breitenbacher Seen das Leben tobt, findet sich direkt daneben in der Fuldaaue ein für den Besucher unzugängliches Naturschutzgebiet.

Dem Betrachter offenbart sich eine kleine Wildnis. Die Kieselgrunde und Sandbänke in diesem renaturierten Gewässer dienen den Fischen als Laichbänke und Kinderstube.

Und auch der an den nordhessischen Flussläufen allgegenwärtige Reiher, kann hier in Ruhe seinen Geschäften nachgehen (ist auf diesem Foto allerdings nicht zu sehen).

Insgesamt umfassen die Breitenbacher Seen bei Bebra 17 Hektar und bilden damit die größte Seenfläche in Waldhessen.

Die Seen sind wie es im Fachjargon heißt, durch Auskiesung entstanden. Im Klartext wurde (und wird immer noch) wie in vielen anderen Flüssen der Region gebaggert, was das Zeug hält, um an den begehrten Baustoff Kies zu kommen.

Entlang der Seen und der Fuldaauen lassen sich ausgiebige Spaziergänge unternehmen, allerdings ist Schatten über weite Strecken Mangelware.

Donnerstag, 16. August 2018

Die Wasserburg in Friedewald

Impressionen aus Hessen

Einen Besuch auf der Wasserburg Friedewald in Friedewald zwischen Heringen und Bad Hersfeld hatten wir schon lange geplant. Eine recht ungewöhnliche Burganlage für die nodrhessische Region.

Das Wappen über dem Eingang der Burg ist eindeutig: Es handelt sich um das Adelsgeschlecht der Hirschkäfer oder so. Tatsächlich hatte das Gemäuer, dessen Ursprünge bis in den Anfang des 14. Jahrhunderts nachgewiesen sind, zahlreiche Besitzer, angefangen von Simon von Landek über die Vögte von Friedewald bis hin zu den hessischen Landgrafen.

Die Burg, wie sie sich dem Besucher heute darstellt, ist das Ergebnis mehrerer Neubauten, und diente am Ende als Jagdschloss, dem ein umfangreicher Wirtschaftshof und Gärten zugeordnet waren. Als Festung hatte sie im Rahmen des Umbaus im ausgehenden 16. Jahrhundert endgültig ausgedient.

Wir sind ja sonst nicht so die großen Selfie-Knipser, aber hier war die Versuchung natürlich groß.

Renaissance-Portal zum großen Rittersaal. Der diente ebenso wie die ganze Anlage seit dem 17. Jahrhundert vor allem Repräsentationszwecken.

Einer der wichtigsten und in seiner aktiven Zeit vermutlich nicht unbedingt stillsten Orte war der Abort. Eine Einrichtung, die bei Burgbesichtigungen relativ selten in den Mittelpunkt des Betrachters gerät.

Auch ein solches Bild findet sich selten, wenn der geneigte Besucher auf Festungsanlagen einen Blick in den Brunnen wirft. Dieses Foto aber bietet eine hervorragende Überleitung zu den Impressionen vom Wassergraben.

Abgesehen von den Wasserspiegelungen besticht der geflutete Graben durch eine Reihe winziger Biotope.

So zum Beispiel die Seerosenfelder, die es auch weißblütig gibt.

Und dann sind da noch die Goldfischschwärme, die neben dem Quaken von Fröschen oder Kröten belegen, dass trotz der Hitze im und am Wasser noch das Leben tobt.