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Mittwoch, 13. Mai 2020

Die Totenkirche von Abterode

Eine Video-Abenteuer-Lesung

Aus Brüder Grimms Katzen. Gibt es auch als Dankeschön mit persönlicher Widmung für die Unterstützung meines Crowdfunding-Projektes.

Sonntag, 14. August 2016

Steinbruch Berkatal

Im Reich der grauen Wacker

Wie es aussieht, wenn sich der Meeresboden vor einem auftürmt, lässt sich hervorragend an der Werra-Grauwacke erkennen, die beispielsweise im Steinbruch Berkatal als Grundlage für Baustoffe gewonnen wird. Mit 405 bis 360 Millionen Jahren ist die Grauwacke ein uraltes Gestein und gehört eigentlich einige Kilometer unter die Erdoberfläche. Zur Zeit des Devon, als die ersten Landwirbeltiere (Amphibien) auftraten und die ersten geflügelten Insekten den Luftraum eroberten, wurde Mitteleuropa von einem mehrere hundert Kilometer breiten und einige tausend Kilometer langen Meerestrog durchzogen, der sich im Laufe der Jahrmillionen mit Ablagerungen (Sedimenten) füllte. Die verdichtete sich aufgrund von Druck und Temperaturerhöhung zum Sedimentgestein Grauwacke.

Dienstag, 9. August 2016

Der Gipssteinbruch in Berneburg

Gipssteinbruch Berneburg bei Sontra

Auf den ersten Blick scheint sich der Besucher an einem ganz normalen Steinbruch zu befinden. Und tatsächlich handelt es sich beim Gipssteinbruch in Berneburg bei Sontra um eine von mehreren Abbaustätten in Nordosthessen, die vor allem das Ausgangsmaterial für Gipskartonplatten liefern.

Dienstag, 12. Juli 2016

Im Schatten von Habichtswald und Fuldaaue

Ein Kleinod zwischen den Tourismusmagneten Kassels

Zugegeben, groß ist er nicht, der schmale und langgestreckte Park entlang des Spittelbaches mit seinen vier Teichen, den mächtigen Rhododendren, Kastanien und anderen außergewöhnlichen Bäumen. Aber er wirkt irgendwie verzaubert, entspannend. Oben auf dem Lengberg steht das sogenannte Schlösschen Schönfeld, das 1777 errichtet und nach seinem Erbauer,  dem Gardekommandeur Nikolaus von Schönfeld genannt wurde. Von diesem Schlösschen mit der bewegten Vergangenheit hat auch der Park seinen Namen.

Dienstag, 16. Februar 2016

Die Wesen der Natur!

Hinter dem Offensichtlichen

Wer aufmerksam durch Wald und Flur streift, dem begegnen recht merkwürdige Wesen. Nein, es geht dabei nicht um die eine oder andere Rehsichtung, den Fuchs, der in aller Ruhe über die Wiese schnürt, im Laub raschelnde Mäuse, Echsen oder Vögel. Klar, Fische springen schon mal in irgendwelchen Teichen, Bächen oder Flüssen herum und manch alte Eule oder wilde Katze beobachtet den Wanderer aus sicherem Versteck. Man sieht sie nicht, fühlt sich aber gelegentlich beobachtet.

Freitag, 7. August 2015

Die Brandenburg

Eine Ruine mit Seltenheitswert

Ein wenig Abseits liegt die imposante Ruine der Doppelburganlage auf dem Brandenberg nahe dem thüringischen Ort Lauchröden nicht weit von Herleshausen. Abseits nicht nur im räumlichen Sinne oder hinsichtlich der – diplomatisch formuliert – wenig auffälligen Ausschilderung, denen Ortsunkundige folgen könnten. Auch ihre Lage im ehemaligen Grenzstreifen zwischen DDR und BRD machte die mächtige Festungsruine gewissermaßen zu einer „regia non grata“. Dabei waren ihre ersten Herren auch Burggrafen der rund 10 Kilometer entfernten Wartburg und die Brandenburg damit eine der größten Anlagen im einstigen Amt Eisenach des Herzogtums Sachsen-Eisenach.

Samstag, 1. August 2015

Ein Ausflug zur Krukenburg



Der Orient im Abendland

Modell im Mühlenplatz Oberweser
Immer noch trutzig überragt die Krukenburg das kleine Städtchen Helmarshausen oberhalb der hessisch-kurfürstlichen Hafenstadt Bad Karlshafen. Ein wenig ungewöhnlich wirkt sie auf das Auge des Betrachters, nicht nur von unten, sondern auch dann, wenn sich der Besucher auf dem Burggelände selbst befindet. Und das ist auch kein Wunder, denn der massive runde Bau, der sich beim Tritt durch das Burgtor als Ruine in den Vordergrund drängt, ist die Heilig-Grab-Kirche, die 1107 nach Plänen hier errichtet wurde, die der Abt des Helmarshäuser Klosters 1033 aus Jerusalem beschafft hatte.

Mittwoch, 29. April 2015

Nordhessische Geflügelschau

Von Vereinen organisierte Geflügelschauen mit mehr oder weniger exotischem und preisverdächtigem Flattergetier sind in den nordhessischen Gefilden nicht gerade selten. Viel erfreulicher als die Präsentation bäuerlichen Züchterstolzes in viel zu kleinen Käfigen, sind die Selbstdarstellungen freilaufender Vertreter der gefiederten Nachfahren der Dinosaurier. Diese Shows finden üblicherweise an idyllischen Seen, in Parks, auf Wiesen oder sogar mitten auf der Straße statt.

Samstag, 25. April 2015

Drachen und Monster über dem Werratal

Ausflug in eine Märchenwelt

Es war ein Kasseler Theaterintendant, der im Jahre 1891 mit dem Bau des Schlosses auf dem Gelände einer untergegangenen mittelalterlichen Burg begann. Wie eine gigantische Theaterkulisse mutet das Schloss Rotheburg in neugotischen Stil auch an, dessen Fertigstellung allerdings über die Kräfte des Freiherrn von und zu Gilsa ging. 1897 jedenfalls wurde der gesamte Besitz  an den deutschstämmigen Großindustriellen Baron von Knoop aus Manchester verkauft. Der baute fröhlich weiter und zu den kräftig gelben Gebäuden, die vom Werratal aus gut zu erkennen sind, gesellten sich die grauweißen Fachwerkensembles, die zusammen mit dem massiven eckigen Turm an einen englisch-normannischen Burgkomplex erinnern.

Freitag, 17. April 2015

Impressionen vom Meinhardsee

Nein, es geht hier nicht um den Teil der wassergefüllten Kiesgrubenansammlung dessen Ufer und Halbinseln vom Campingplatz mit den als "Ortsteile" ausgewiesenen Wohnwagenblöcken überwuchert sind.
Direkt davor findet sich einer von mehreren kleinerer Angelseen, dessen Umrundung einfach traumhafte, romantische Motive bietet. Und während es im Freizeitpark des Campingplatzes trubelt, ist der Spaziergänger an den anderen renaturierten Baggerlöchern in der Nähe meist erstaunlich ungestört.

Montag, 13. April 2015

Im Söhrewald bei Eiterhagen

Meditatives Wandern im herbstlichen Werra- Meissner- Land

Eine Wanderung ohne Ziel, nur geleitet von den Farben der Erde, die sich im schräg einfallenden, warmen Sonnenlicht des Herbstes offenbaren. Meditation, das heißt, nicht denken, nicht grübeln, nur die Natur mit ihren Formen, Farben und Bildern, ihren Gerüchen und Geräuschen in sich aufnehmen, die Sinne leben, erleben lassen.

Donnerstag, 14. August 2014

Ein Ausflug an die Fulda

Fuldasperrwerk Hann.Münden
Dass die Fulda zwischen Kassel und Hann. Münden besondere landschaftliche Reize aufweist, ist ja kein Geheimnis. Und dass hier auch die weiße Flotte verkehrt, mag den meisten auch noch bekannt sein. Für spontane Ausflugsentscheidungen sind die Angebote mit ganz wenigen Ausnahmen sicher nicht geeignet. Dennoch hat die Fuldaer Flusschifffahrt durchaus interessante Aspekte, wie die folgende Fotostory zeigt.

Dienstag, 13. Mai 2014

Ein Bad im Mohnfeld

Bald ist es wieder so weit: Mohnblüte auf dem Meissner


(Pressemitteilung der GrimmHeimat) Über vier Millionen pink-violette Blüten auf über fünf Hektar Fläche versetzen die Besucher im Reich von Frau Holle am Hohen Meißner in einen wahren Farbenrausch. Ein 2,5 Kilometer langer Rundwanderweg und zahlreiche Aktivitäten laden zum Erkunden ein.
Seit 2010 berauscht die Mohnblüte von Mitte Juni bis Mitte Juli das Meißnervorland, das Reich von Frau Holle. Wie weit die Blüte fortgeschritten ist, verrät das Mohntelefon (Tel.: 05602 - 935617). Zahlreiche Aktivitäten rund um den blühenden Mohn machen das Sinnenerlebnis komplett:

Dienstag, 4. März 2014

Burg Rusteberg im Eichsfeld

Spuren der Geschichte

Blick aus dem Turm der Burgkapelle
Fährt der Besucher des Eichsfeldes die B80 zwischen Arenshausen und Heiligenstadt entlang, so ist die knapp 400 Meter hohe bewaldete Muschelkalkkuppe nicht zu übersehen. Ein strategisch günstiger Ort, der die Kontrolle über die im Leinetal hindurchführende bedeutende Handels- und Heerstraße gewährleisten konnte. Und tatsächlich befand sich auf dem Rusteberg einst eine mächtige Burg, deren spärliche Überreste noch heute einen Eindruck von der einstigen Anlage vermitteln.

Montag, 20. Januar 2014

Das Gipsrevier bei Hundelshausen


Streifzug durch das „Gipsrevier“  bei Hundelshausen

Es war das Jahr 1873, als das Witzenhäuser Kreisblatt die Entdeckung eines großen Lagers von Gipsmarmor bei Hundelshausen verkündete.  Das Gipsvorkommen am Gottesberg wurde allerdings erst in den Jahren 1913 bis 1915 beim Bau der Eisenbahnlinie Eichenberg-Walburg entdeckt. Trotzdem soll bereits seit dem 17. Jahrhundert bei Hundelshausen  Gipsabbau betrieben worden sein. Ab 1918 ging es dann aber richtig zur Sache. In Hundelshausen begann die Geschichte des industriellen Abbaus von Gipsrohstein.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Der Basaltsteinbruch von Bransrode

Die Geisterburg von Bransrode

Es ist ein durchaus gefährliches Unterfangen, sich dem Kernbereich des Basaltsteinbruchs von Bransrode am Hohen Meissner zu nähern. Festes Schuhwerk ist bei Wanderungen in der Region ohnehin angesagt. Verlässt man die mehr oder weniger gepflegten Wanderwege, um dem Berg der Holle das eine oder andere Geheimnis zu entreißen, sollte der Abenteurer schon ein paar Dinge beachten. Klar, das Betreten des Steinbruch-Geländes ist ohnehin „bei Lebensgefahr verboten“, wie die originell formulierten Warntexte verkünden. Aber wer denkt schon daran, dass beispielsweise bei einem Unfall im nordosthessischen Abenteuerland auch ein noch so smartes Handy im Zweifelsfall eben keine Hilfe mobilisieren kann.

Freitag, 10. Januar 2014

An der Werra bei Werleshausen


Januarspaziergang an der Werra 

Allzu vielen Menschen sind wir auf dem Radwanderweg zwischen Werleshausen und Lindewerra nicht begegnet, als wir dort Anfang Januar 2014 unseren Sonntagsspaziergang machten. Mindestens ebenso rar hatten sich bis dato  bekanntlich der Schnee, erfreulicherweise an diesem Tag  aber auch der Regen und die dicken Wolken gemacht. Und so blies zwar an der einen oder anderen Ecke eine steife Brise, ansonsten aber sorgte  die Sonne für Temperaturen, für die wir eindeutig zu dick eingepackt waren.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Wanderung im Schwellenland

Railwalk in Nordosthessen


Oft leicht zugänglich und meist gut sichtbar, oft aber auch ein wenig versteckt liegen die Zugänge zu den stillgelegten Eisenbahntrassen, die das Werra-Meissner-Land durchziehen. Kilometerlange Wanderungen auf den alten Gleisen bieten dabei teils neue Perspektiven auf die scheinbar bekannte Landschaft und  auch mit so mancher Überraschung wartet das industrielle Flächendenkmal auf. Nicht immer ist das, was der Wanderer an der Strecke vorfindet so spektakulär wie die verborgenen Tunnelköpfe oder die mächtigen Viadukte der Kanonenbahn aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch die kleinen Dinge oder nur einmal ein genauerer Blick auf die Gleise üben auch auf den , der kein eingefleischter Eisenbahnfan ist, eine gewisse Faszination aus, wie die folgenden Impressionen einer kurzen Wanderung von Witzenhausen nach Unterrieden zeigen.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Auf Fotosafari in Nordhessen 2

Mit dem Fotoapparat zu den alten und bedrohten Haustierrassen

Leider gibt es derzeit in der Werra- Meissner Region keinen sogenannten Arche-Hof. Dass aber die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) in Witzenhausen angesiedelt ist zeigt, dass es auch hier Menschen gibt, die sich diesem Thema verschrieben haben. Und so kommt es beim Streifzug durch Täler und Berge des Werra- Fulda- Dreiecks zu so mancher Begegnung der besonderen Art.

Nicht so furchtbar selten, aber dennoch als alte und bedrohte Haustierrasse eingestuft, ist beispielsweise die Thüringer Waldziege. Relativ groß werden die braun und weiß gezeichneten Vertreter der meckernden Zunft, die es als gehörnte und hornlose Ausführung gibt. Die Toggenburger Ziege aus der Schweiz war Ende des 19. Jahrhunderts nach Thüringen eingeführt und mit der Thüringer Landziege gekreuzt worden. Zum Artikel in der Nordhessen Rundschau.

Montag, 2. Juli 2012

Mit dem Fotoapparat auf den Spuren der domestizierten Tierwelt

Es ist erstaunlich, welchen ungewöhnlichen Tieren man im Dreieck zwischen Fulda und Werra begegnen kann. Dabei ist hier nicht die Rede von der faszinierenden Wildtierwelt mit Rot- und Schwarzwild, mächtigen Greifvögeln vom Milan über Falke bis zum Uhu. Es geht hier auch nicht um, Wildkatze oder Luchs, die sich den Blicken der Besucher eher entziehen, inzwischen aber in unseren Wäldern wieder heimisch sind. Eine Fotosafari auf den Spuren interessanter Haus- und Nutztiere ist Thema dieser kleinen Expedition. Lesen Sie den Artikel in der Nordhessen Rundschau