Samstag, 24. Oktober 2009

Halloween im Werra-Meissner-Land

Wenn die wilde Holl mit dem alten Wiekenhus über die Lande jagt
Nein, hier ist nicht die Rede vom amerikanischen Kürbisfest mit Gruselsuppe und Horror- Disneyland. Samhain heißen die keltischen Unzeiten des winterlichen Jahreswechsels, der Nicht- Zeiten, in der unsere Welt und die Anderswelt eines werden. Da geht es nicht um einen Tag oder eine Nacht, der heidnische Jahreswechsel entwickelt sich langsam, über Tage.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Kirchen im Werra- Meissner- Land

Expedition zu den Kulturschätzen der Region

Kein Zweifel, dass Kirchen und Klöster in den Zeiten, die als dunkel gelten, Träger der Kultur waren. Dort, wo in der Regel Holz-, Reisig- und Lehmhütten, bestenfalls lehmverschmierte Fachwerkhöfe die Alltagsarchitektur der Menschen bestimmten und selbst Adelssitze eher mit Holzpalisaden denn mit Mauern gesichert waren, da erhoben sich seit dem 8., 9. Jahrhundert stämmige, aus Steinen gefügte Gotteshäuser in den Dörfern und Siedlungen, von Städten in dieser Region war noch kaum etwas zu erahnen.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein Buch über historische Verkehrswege in Hessen

Monika Vogt: Den Wegen folgen

Historische Verkehrswege in Hessen findet man allerorten. Denn Hessen ist ein Land, in dem sich Römerstraßen, mittelalterliche Königswege und bronzezeitliche Handelswege oder Pilgerpfade kreuzen. Jeder von uns hat schon einmal einen der uralten Wege betreten, meist, ohne es zu wissen.

Die Autorin Monika Vogt und die Fotografin Christine Krienke haben verschiedene Ausflugsziele und Wegstrecken in Hessen ausgesucht und in Wort und Bild vorgestellt. Daraus ist beileibe kein Wanderführer geworden, denn das Buch verzichtet auf genaue Streckenangaben. Der Autorin geht es vielmehr darum, den Leser auf das Wesen der Wege als Zeugen vergangener Zeiten, als Beziehungsstifter zwischen Regionen und Völkern, zwischen der Vergangenheit und uns heute aufmerksam zu machen.

Freitag, 2. Oktober 2009

Der Reiz der trüben Aussichten

Wanderungen im Herbst

Ob es nun Spätsommer oder Frühherbst ist, spielt natürlich keine Rolle. Ein Blick aus dem Fenster und es wirkt kalt, unfreundlich, abweisend. Ja, und selbstverständlich ist es auch feucht, sei es durch den richtigen Regen, sei es durch den kondensierenden Nebel, der sich auf den Höhenrücken gar nicht auflösen und am liebsten auch noch zu uns ins Tal kriechen und die verbleibende Welt vollends verschlingen möchte.